Ein Gewinn für alle
Ein einzigartiges Haus entsteht
Rund ein Drittel aller in Deutschland lebenden Menschen hat eine eigene oder familiäre Einwanderungsgeschichte: über 25 Millionen Menschen. Heute wie gestern prägen Menschen mit Migrationsbiografie das Land mit, in dem wir alle gemeinsam leben. Es wird Zeit für einen Ort, an dem ihre Erfahrungen als bedeutsamer Teil der deutschen Geschichte erzählt werden.
Die Perspektiven der Migration rücken in den Mittelpunkt
Wir erzählen deutsche Geschichte seit 1945. Mit einer Auswahl aus unserer Sammlung rücken wir die Lebenswege von Menschen, die nach Deutschland eingewandert sind, in den Mittelpunkt. Ihre Geschichten werden eingewoben in Ereignisse deutscher Geschichte. Zeitgeschichte wird so unmittelbar greifbar.
Migration wird entdramatisiert
Wir setzen demokratie- und migrationsfeindlichen Erzählungen, die unsere plurale Gesellschaft zu spalten versuchen, echte Lebensrealitäten entgegen. Geschichten der Hoffnung, des Aufbruchs, des Wunschs nach Teilhabe und einem besseren Leben für alle. Migration erhält ein Gesicht, statt Schreckgespenst zu sein.
Deutschland wird als Migrationsgesellschaft erlebbar
Migration ist ein natürlicher Teil der Menschheitsgeschichte. In unserer Dauerausstellung wird deutlich, wie Migration unser aller Leben prägt. Wir wollen darüber informieren, wir wollen berühren, zum Nachdenken anregen und Menschen zusammenbringen.
Wir schließen eine Lücke in der Museumslandschaft
Als erstes Migrationsmuseum, das von Migrant*innen gegründet wurde, sind wir einzigartig. Unsere in über 35 Jahren aufgebaute Sammlung bewahrt das materielle und immaterielle kulturelle Erbe der Migration in Deutschland. Das Museum Selma wird die Nummer-1-Anlaufstelle zur Musealisierung von Migration.
Ein Besucher*innenmagnet entsteht
Eine noch nie dagewesene Ausstellung, die die Geschichte eines der meistdiskutierten Themen unserer Gegenwart behandelt, wird viele Menschen anziehen. Ob Ausstellung, Bildungsprogramm oder Veranstaltungen: Es wird abwechslungsreich und voller Erlebnisse!
Aktuelles
Was geht beim Museum Selma?
Auf dem Weg
Meilensteine
Gründung des Vereins
In Essen gründen Migrant*innen aus der Türkei den Verein DOMiT e.V.
Ihre Mission: das kulturelle Erbe der Migrant*innen aus der Türkei in Deutschland zu bewahren. Ihre Vision: ein Migrationsmuseum.
Ausstellung „Fremde Heimat“
Erstmals widmet sich eine Ausstellung prominent der deutschen Migrationsgeschichte. Die migrantische Selbstorganisation DOMiT erarbeitet diese Ausstellung gleichberechtigt mit den Kurator*innen des Ruhrland Museums (heute: Ruhr Museum).
Projekt Migration
Als erstes Projekt der neu gegründeten Kulturstiftung des Bundes setzt die interdisziplinäre Ausstellung Projekt Migration neue Maßstäbe. DOMiT öffnet die Sammlung für alle Herkunftsregionen und Migrationsmotive.
Machbarkeitsstudie
Der Verein heißt nun DOMiD und verfolgt das Ziel eines bundesweiten Migrationsmuseums. Eine Machbarkeitsstudie erarbeitet verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten.
Standort: Köln
Auf Antrag des Integrationsrates spricht sich der Rat der Stadt Köln dafür aus, das Migrationsmuseum in Köln anzusiedeln. Ein Jahr später steht der Standort „Hallen Kalk“ fest.
Bund und Land wollen das Museum
Der Bundestag und der Landtag NRW stellen jeweils 22,12 Millionen Euro für das bundesweite Migrationsmuseum in ihre Haushalte ein. Arbeitstitel „Haus der Einwanderungsgesellschaft“ von DOMiD.
Erste Ausschreibung und Namensgebung
DOMiD initiiert ein europaweites Vergabeverfahren für Architektur und Ausstellungsgestaltung. Die Stadt Köln stellt Grundstück und Gebäude für 99 Jahre im Erbbaurecht zur Verfügung. Außerdem wird ein neuer Name veröffentlicht: Museum Selma ist geboren.
Die Architektur
Das Museum Selma nimmt Form an: Mit Atelier Brückner erhält einer der weltweit führenden Ausstellungsgestalter den Zuschlag für Architektur und Ausstellungsgestaltung. Die Entwurfsplanung für den Standort in Kalk wird im Dezember erfolgreich abgeschlossen und zur baufachlichen Prüfung abgegeben.
Neuausrichtung
Nicht Kalk, aber Köln: Das Museum Selma braucht einen neuen Standort.
Planung und Genehmigungen
In dieser Phase werden die Bau- und Ausstellungspläne verfeinert und Anträge gestellt. Das Museum Selma wartet auf Genehmigungen und treibt die Digitalisierung voran.
Bauphase
Das Museum Selma wird voraussichtlich gebaut.
Eröffnung
Wann das Museum eröffnet werden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzbar.
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