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Ein einzigartiges Haus entsteht

Rund ein Drittel aller in Deutschland lebenden Menschen hat eine eigene oder familiäre Einwanderungsgeschichte: über 25 Millionen Menschen. Heute wie gestern prägen Menschen mit Migrationsbiografie das Land mit, in dem wir alle gemeinsam leben. Es wird Zeit für einen Ort, an dem ihre Erfahrungen als bedeutsamer Teil der deutschen Geschichte erzählt werden.

Die Perspektiven der Migration rücken in den Mittelpunkt
In dieser schwarz-weiß Grafik sieht man ein Kind, dass einen Rettungsring aufhängt. Links neben dem Rettungsring hängen bereits drei Bilder. Zwei davon zeigen eckige und runde Konturen. Das letzte ganz links zeigt den Umriss eines Gefäßes.

Wir erzählen deutsche Geschichte seit 1945. Mit einer Auswahl aus unserer Sammlung rücken wir die Lebenswege von Menschen, die nach Deutschland eingewandert sind, in den Mittelpunkt. Ihre Geschichten werden eingewoben in Ereignisse deutscher Geschichte. Zeitgeschichte wird so unmittelbar greifbar.

Migration wird entdramatisiert
Die schwarz-weiß Grafik zeigt drei Personen, die zusammen in ein Buch schauen.

Wir setzen demokratie- und migrationsfeindlichen Erzählungen, die unsere plurale Gesellschaft zu spalten versuchen, echte Lebensrealitäten entgegen. Geschichten der Hoffnung, des Aufbruchs, des Wunschs nach Teilhabe und einem besseren Leben für alle. Migration erhält ein Gesicht, statt Schreckgespenst zu sein.

Deutschland wird als Migrationsgesellschaft erlebbar
Auf der Grafik sieht man zwei Personen, die nebeneinander auf einer Bank sitzen. Beide halten unterschiedlich große Blätter in ihrer Hand.

Migration ist ein natürlicher Teil der Menschheitsgeschichte. In unserer Dauerausstellung wird deutlich, wie Migration unser aller Leben prägt. Wir wollen darüber informieren, wir wollen berühren, zum Nachdenken anregen und Menschen zusammenbringen.

Wir schließen eine Lücke in der Museumslandschaft
Auf der Grafik sieht man im Mittelpunkt ein Museum, dass symbolisch von Menschen mit Inhalt gefüllt wird: Ordnern, Sprechblasen und Briefen. An Rand der Zeichnung vom Gebäude fehlt ein Stück in Form eines Puzzleteils.

Als erstes Migrationsmuseum, das von Migrant*innen gegründet wurde, sind wir einzigartig. Unsere in über 35 Jahren aufgebaute Sammlung bewahrt das materielle und immaterielle kulturelle Erbe der Migration in Deutschland. Das Museum Selma wird die Nummer-1-Anlaufstelle zur Musealisierung von Migration.

Ein Besucher*innenmagnet entsteht
Im Mittelpunkt Grafik sieht man einen Karton mit der Aufschrift "DOMiD". In dem Karton stecken unterschiedliche Dinge, die oben herausschauen, wie eine Kamera und ein Block. Der Karton hat Beine, welche sich in Bewegung befinden.

Eine noch nie dagewesene Ausstellung, die die Geschichte eines der meistdiskutierten Themen unserer Gegenwart behandelt, wird viele Menschen anziehen. Ob Ausstellung, Bildungsprogramm oder Veranstaltungen: Es wird abwechslungsreich und voller Erlebnisse! 

In dieser schwarz-weiß Grafik sieht man ein Kind, dass einen Rettungsring aufhängt. Links neben dem Rettungsring hängen bereits drei Bilder. Zwei davon zeigen eckige und runde Konturen. Das letzte ganz links zeigt den Umriss eines Gefäßes.
Die schwarz-weiß Grafik zeigt drei Personen, die zusammen in ein Buch schauen.
Auf der Grafik sieht man zwei Personen, die nebeneinander auf einer Bank sitzen. Beide halten unterschiedlich große Blätter in ihrer Hand.
Auf der Grafik sieht man im Mittelpunkt ein Museum, dass symbolisch von Menschen mit Inhalt gefüllt wird: Ordnern, Sprechblasen und Briefen. An Rand der Zeichnung vom Gebäude fehlt ein Stück in Form eines Puzzleteils.
Im Mittelpunkt Grafik sieht man einen Karton mit der Aufschrift "DOMiD". In dem Karton stecken unterschiedliche Dinge, die oben herausschauen, wie eine Kamera und ein Block. Der Karton hat Beine, welche sich in Bewegung befinden.

Was geht beim Museum Selma?

Die Visualisierung von ATELIER BRÜCKNER zeigt den geplanten Eingangsbereich des Museums Selma. Die Entwurfsidee wurde mit dem German Design Award 2026 ausgezeichnet.

Architektur

Das Museum Selma braucht einen neuen Standort

— Das Museum Selma entsteht nicht am vorgesehenen Standort in Köln-Kalk. In der ehemaligen Industriehalle ist der Museumsbau mit dem vorhandenen Budget nicht zu realisieren. Ein möglicher neuer Standort in der Kölner Innenstadt soll nun geprüft werden.

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Ein Raster auf dem ein Wort steht: Stellenangebote. Darunter ist das Museum Selma Logo zu sehen.

Jobs, Architektur

Stellenausschreibung: Werde Teil des Teams hinter dem Museum Selma

— Unser Träger DOMiD hat eine attraktive Stelle ausgeschrieben, die auf das Museum Selma ausgerichtet ist: Die Projektleitung Bau (m/w/d) erfüllt eine Schlüsselrolle bei der Entstehung unseres Museums. Wir freuen uns auf Zuwachs in unserem Team!

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Die Visualisierung von ATELIER BRÜCKNER zeigt den geplanten Eingangsbereich des Museums Selma. Die Entwurfsidee wurde mit dem German Design Award 2026 ausgezeichnet.

Architektur

Preis für Architektur: Entwurf für das Museum Selma wird ausgezeichnet

— Der Architekturentwurf für das Museum Selma wird mit einem renommierten Preis ausgezeichnet: dem German Design Award 2026. Die Auszeichnung wird vom German Design Council als internationale Auszeichnung für herausragende Gestaltung mit Wirkung verliehen – so wie beim Museum Selma.

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Sechs Frauen sitzen sich an einem Tisch gegenüber und zeigen sie Exemplare der "Möllner Briefe"

Sammlung

In über 70 Städten zu sehen: "Die Möllner Briefe" startet in die Kinos

— Am 25.09.2025 startet der preisgekrönte Dokumentarfilm "Die Möllner Briefe" in Kinos in über 70 Städten. Der Film begleitet İbrahim Arslan und seine Familie, Überlebende des rassistischen Brandanschlags von Mölln 1992, bei der Wiederentdeckung jahrzehntelang unbeachteter Solidaritätsbriefe. Ein Teil der Briefe werden künftig im Museum Selma ausgestellt.

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Auf dem Bild ist eine alte Industriehalle zu sehen mit aufgerissenem Betonboden und hellem Lichteinfall aus den Oberlichtern des Hallendachs. Am linken Bildrand ist eine Bühne aufgebaut und ein schwarzer Vorhang geöffnet. Dahinter ist das Logo von Museum Selma zu sehen.

Das Museum Selma zu Gast bei MiQua

— MiQua und das Museum Selma haben einige Gemeinsamkeiten: Beide sind aus der Initiative eines engagierten Vereins hervorgegangen und beide Museen befinden sich noch im Aufbau, setzen aber bereits vor ihrer Eröffnung auf Partizipation. Mit Projekten und Programmen wirken die beiden Institutionen schon jetzt in die Stadtgesellschaft hinein und machen auf ihre Arbeit aufmerksam.

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Auf dem Bild sieht man einen Mann vor einem Auto stehen. Das Auto hat ein deutsches Kennzeichen und ist mit Stickern beklebt.

Online-Ausstellung zum internationalen Museumstag

— Auch wenn das Museum Selma erst voraussichtlich 2029 eröffnet, beteiligen wir uns an dem internationalen Museumstag. Die Online-Ausstellung „Der Millionste. Von Menschen und durchkreuzten Plänen“ gibt einen ersten Einblick in einen Teil unserer Sammlung. Bei dieser kleinen digitalen Ausstellung liegt der Fokus auf dem Feld der Arbeitsmigration.

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Man blickt in eine große helle Industriehalle, die zu einem Museum umgebaut wurde. Auf einer hellen Holzwand sieht man das schwarz-weiße Museumslogo Musem Selma. Menschen laufen herum oder sitzen auf hellen Holztreppen.

Architektur

Architektur gefunden: Das Museum Selma nimmt Form an

— Wo früher einmal Stahlbleche gegossen und gewalzt wurden, entsteht mit dem Museum Selma in den kommenden Jahren ein wegweisender Kulturort. Jetzt ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu diesem Bau erreicht: Mit Atelier Brückner ist ein international renommierter Partner für Architektur und Ausstellungsgestaltung gefunden.

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Man sieht auf grünem Hintergrund in feinen Linien gezeichnet, wie partizipativ und gemeinschaftlich ein Museum Gestalt annimmt - eine Frau hält eine Sprechbalse, eine Hand legt ein Puzzlestück dazu, eine andere Bücher, eine kleine Person hält ein Schild über ein Haus, auf dem 'Museum' steht.

Publikationen, Partizipation

Für ein partizipatives Museum: die DOMiDLabs

— Museum Selma versteht sich als Ort für alle. Deshalb sollte bereits in einer frühen Phase die Stadtgesellschaft am Entstehungsprozess des Hauses beteiligt werden. Dafür rief DOMiD, der Träger des Museums, zusammen mit der Kulturstiftung des Bundes 2021 das Projekt DOMiDLabs: Labore für partizipative Museumsgestaltung ins Leben. Über die vier Labs, den kreativen Prozess und unsere Erfahrungen informiert DOMiD ausführlich in einer Online-Broschüre.

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Logo des Museums Selma

Das Museum hat einen Namen: Museum Selma

— Nach langer Spannung ist es endlich so weit! Das bundesweite Migrationsmuseum bekommt seinen Namen: Museum Selma. Damit feiert der einzigartige Kulturort seine Geburtsstunde – und der Name verrät schon vieles über die Identität und Vision des zukünftigen Museums.

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Eine Hand hält ein Smartphone, das den Startbildschirm der Museum Selma Webseite zeigt.

Eine Website für das Museum Selma geht online

— Ein weiterer Schritt in Richtung Realität: Parallel zur Veröffentlichung des Museumsnamens geht diese Website online, die erstmals das Museum Selma der Öffentlichkeit vorstellt. Sie wird in den kommenden Jahren weiter wachsen.

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Meilensteine

Zu sehen sind in einem historischen Fotos aus den frühen 1990er Jahren mehrere Personen, die an einem Tisch sitzen. Auf dem Foto sind v.l.n.r. Sevtap Sezer, Aytaç Eryılmaz, Muhittin Demiray, Ahmet Sezer und Gönül Göhler zu sehen.

Gründung des Vereins

In Essen gründen Migrant*innen aus der Türkei den Verein DOMiT e.V.
Ihre Mission: das kulturelle Erbe der Migrant*innen aus der Türkei in Deutschland zu bewahren. Ihre Vision: ein Migrationsmuseum.

Zu sehen ist ein Raum aus der Ausstellung "Fremde Heimat" aus dem Jahr 1998 in Essen.

Ausstellung „Fremde Heimat“

Erstmals widmet sich eine Ausstellung prominent der deutschen Migrationsgeschichte. Die migrantische Selbstorganisation DOMiT erarbeitet diese Ausstellung gleichberechtigt mit den Kurator*innen des Ruhrland Museums (heute: Ruhr Museum).

Zu sehen sind 2 Personen in einem Ausstellungsraum der Ausstellung "Projekt Migration" aus dem Jahre 2005 in Köln. Im Hintergrund ist eine Wand mit LPs zu sehen.

Projekt Migration

Als erstes Projekt der neu gegründeten Kulturstiftung des Bundes setzt die interdisziplinäre Ausstellung Projekt Migration neue Maßstäbe. DOMiT öffnet die Sammlung für alle Herkunftsregionen und Migrationsmotive.

Zu sehen ist eine frühe Visualisierung, wie ein Raum im Migrationsmuseum aussehen könnte. Es stammt aus einer Machbarkeitsstudie, die 2016 durchgeführt wurde.

Machbarkeitsstudie

Der Verein heißt nun DOMiD und verfolgt das Ziel eines bundesweiten Migrationsmuseums. Eine Machbarkeitsstudie erarbeitet verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten.

Zu sehen ist ein Luftbild der "Hallen Kalk" im rechtsrheinischen Köln.

Standort: Köln

Auf Antrag des Integrationsrates spricht sich der Rat der Stadt Köln dafür aus, das Migrationsmuseum in Köln anzusiedeln. Ein Jahr später steht der Standort „Hallen Kalk“ fest.

Zu sehen ist ein 3D-Rendering, wie das spätere Museum aussehen könnte. 2024/25 läuft jedoch ein Architekturwettbewerb, der neue Entwürfe erarbeitet.

Bund und Land wollen das Museum

Der Bundestag und der Landtag NRW stellen jeweils 22,12 Millionen Euro für das bundesweite Migrationsmuseum in ihre Haushalte ein. Arbeitstitel „Haus der Einwanderungsgesellschaft“ von DOMiD.

Zu sehen ist eine alte Industriehalle, in der Museum Selma entsteht.

Erste Ausschreibung und Namensgebung

DOMiD initiiert ein europaweites Vergabeverfahren für Architektur und Ausstellungsgestaltung. Die Stadt Köln stellt Grundstück und Gebäude für 99 Jahre im Erbbaurecht zur Verfügung. Außerdem wird ein neuer Name veröffentlicht: Museum Selma ist geboren.

Zu sehen ist eine zackige Grafik, in der das künftige Musuemsfoyer abgebildet ist.

Die Architektur

Das Museum Selma nimmt Form an: Mit Atelier Brückner erhält einer der weltweit führenden Ausstellungsgestalter den Zuschlag für Architektur und Ausstellungsgestaltung. Die Entwurfsplanung für den Standort in Kalk wird im Dezember erfolgreich abgeschlossen und zur baufachlichen Prüfung abgegeben.

Eine abstrakte Form mit Bezug auf das SELMA-Logo.

Neuausrichtung

Nicht Kalk, aber Köln: Das Museum Selma braucht einen neuen Standort.

Eine abstrakte Form mit Bezug auf das SELMA-Logo.

Planung und Genehmigungen

In dieser Phase werden die Bau- und Ausstellungspläne verfeinert und Anträge gestellt. Das Museum Selma wartet auf Genehmigungen und treibt die Digitalisierung voran.

Eine abstrakte Form mit Bezug auf das SELMA-Logo.

Bauphase

Das Museum Selma wird voraussichtlich gebaut.

Eine abstrakte Form mit Bezug auf das SELMA-Logo.

Eröffnung

Wann das Museum eröffnet werden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzbar.

Instagram @museumselma